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Die Sonne als Energielieferant
Zur Nutzung der Sonnenenergie kommt es übrigens nicht darauf an, ob sich die Sonne stets von ihrer besten Seite zeigt. Schon die diffuse Strahlung bei bewölktem Himmel reicht aus, um die Kollektoren zu erwärmen.
Für einen Vier-Personen-Haushalt reichen üblicherweise vier bis sechs Quadratmeter Kollektorfläche aus.
Die solarthermischen Anlagen arbeiten im Grundsatz nach demselben Prinzip. Ähnlich wie ein in praller Sonne geparktes Auto fangen die Solarkollektoren die Wärmestrahlung der Sonne ein. Eine zirkulierende Trägerflüssigkeit transportiert diese Wärme zum Warmwasserspeicher, der als Schichtspeicher ausgelegt ist. In seiner unteren Hälfte befindet sich das Heizwendel der Solaranlage. Dieses erwärmt das Wasser, das anschließend im Speicher nach oben steigt. Wenn in den kälteren Monaten oder an Schlechtwettertagen die eingestellte Temperatur für die Warmwasserbereitung über die Solarenergie nicht erreicht werden kann, schaltet sich selbsttätig die Ölheizung hinzu.
Es gibt zwei Arten von Kollektoren. Flachkollektoren sind wegen ihres vergleichsweise günstigen Quadratmeterpreises am meisten verbreitet. Sie lassen sich aufgrund ihrer Bauweise relativ einfach in geneigte Dachflächen integrieren. Vakuum-Röhrenkollektoren eignen sich insbesondere für Dächer, die nicht optimal nach Süden ausgerichtet sind. Weil sich ihre beweglichen Einzelröhren um ihre eigene Achse drehen lassen, können sie auch in "Randlagen" möglichst viel Sonnenlicht auffangen. (Quelle: IWO Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V.)
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